Warum am Montag, dem ersten Ferientag der großen Ferien 2019 alles anders war.

Es ist Sommer, die Sommerferien 2019 haben gerade begonnen, der  erste Montag in den Ferien. An solchen Tagen ist die Tennisanlage Rot-Weiß Freising meist gar nicht oder nur sehr dünn besetzt.

Aber an diesem Montag im Sommer 2019 ist alles anders.

Die Tennisschule veranstaltet ein Tenniscamp, die Gastronomie des Vereinsheims hat deshalb auch geöffnet, Tennislehrer mit ihren Gruppen sind auf der Anlage und betreuen den Tennis-Nachwuchs.

Zwei alte Tennisfreunde verabreden sich, um ein paar Bälle zu schlagen. Alles rundherum eine entspannte Ferienstimmung.

Aber von einer Sekunde auf die andere ändert sich alles – wie wenn ein Blitz aus heiterem Himmel in die beschauliche Ferienstimmung eingeschlagen hätte.

Einer der beiden Tennisfreunde erleidet eine schwere Herzattacke. Plötzlich geht es um Leben oder Tod. Der Tennispartner unseres Freundes bringt ihn in eine stabile Seitenlage und ruft um Hilfe. Alles scheint auf ein Fiasko hinzulaufen.

Rosario, unser damaliger Gastwirt, reagiert sofort auf die Hilferufe und eilt mit seinem Mitarbeiter Nabil zum Platz 3. Auch die beiden Trainer der Tennisschule und zwei junge Tennisspieler sprinten herbei. Ein telefonischer Notruf wird abgesetzt.

Rosario und die anderen erkennen die extreme Notsituation und tun das Richtige: Sofortige und andauernde Herzdruckmassage, Mund-zu-Mund-Beatmung, ermunternde Worte an alle. Reihum geht die lebenserhaltende Arbeit. Die Minuten verrinnen, die professionelle Hilfe kommt schließlich.

Unser Tennisfreund wird in die Intensivmedizin nach Freising gebracht und am nächsten Tag in München operiert. Die behandelnden Ärzte sind nach den ersten Diagnose-Ergebnissen sprachlos, wie er nach einer solch schweren Herzattacke überhaupt noch am Leben sein kann. Zitat des operierenden Arztes: „Die Jungs vom TC haben einen tollen Job gemacht.“

Nach Wochen Intensivmedizin geht es unserem Freund besser. Er kommt in die Reha und erholt sich, alles wird wieder gut.

Resümee: Nicht jeder Mensch hat so viel Glück, so viele kompetente Helfer an seiner Seite zu haben – noch dazu an einem Tag, in den großen Ferien, an dem normalerweise kaum jemand auf der Tennisanlage weilt und Sport treibt.

Warum nur war an diesem Tag alles anders?

Rückblickend bleibt uns eigentlich nur eine Erklärung: Rosario, sein Mitarbeiter Nabil, wie auch die beiden Tennistrainer mit ihren Schülern spielen offenbar nicht nur gerne Tennis, sondern auch mal gerne Schutzengel.

Ein ganz, ganz großes Danke an Rosario Falco, an seinen Mitarbeiter Nabil Himdi, an Luca Kunstmann, an Christoph Kastner, an Fabian Schimpf, an Désiré Cheki und an Carsten von Schreier und an alle, die mitgeholfen haben.

Ihr seid die Größten ! Wir alle danken euch für euren beherzten Einsatz.

 

Die Vorstandschaft und alle Mitglieder des Vereins

 

10. Juli 2020